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Polizei räumt besetzte Gebäude in Exarchia

Die griechische Polizei hat am Montag (26.8.) eine Razzia in vier besetzten Gebäuden im Athener Stadtteil Exarchia durchgeführt. Die Ordnungshüter evakuierten 143 dort lebende Flüchtlinge. Sie stammen überwiegend aus dem Iran, Irak, Afghanistan, Eritrea und der Türkei. Es handelt sich um 57 Männer, 51 Frauen und 35 Minderjährige. Sie wurden vorübergehend in einem Hotel untergebracht. Dort sollen sie verbleiben, bis ihre Aufenthaltspapiere überprüft worden sind. Wegen Störung der öffentlichen Ordnung wurden zwei Griechen und ein Franzose verhaftet; zwei von ihnen sind bereits in der Vergangenheit bei der Polizei auffällig geworden. In Exarchia sind 23 Gebäude besetzt. In zwölf davon leben überwiegend Flüchtlinge und elf wurde von Anarchisten okkupiert. (Griechenland Zeitung/eh) Let's block ads! (Why?)

Internationaler Katzentag – Hauskatzen auch in Hellas heimisch

Der 8. August ist internationaler Katzentag, und die verschmusten Vierbeiner werden auch in Hellas als Haustier gehalten – wenn auch nicht so häufig wie in anderen Ländern. Dem deutschen Online-Portal „Statista“ zufolge befindet sich in 13 % aller Haushalte Griechenlands eine Katze. In Deutschland erreicht dieser Anteil 22 %, in der Schweiz 28 % und in Österreich 29 %. Platz 1 in diesem Ranking nimmt Rumänien ein: Dort sind es 47 % der Haushalte, in denen eine Katze ein Zuhause findet. Foto (© GZ / Jan Hübel) Die Katze gilt als beliebtes Haustier, sie ist anschmiegsam und von Natur aus sauber. Doch werden ihr auch die Eigenschaften eigenwillig, unnahbar und schwer erziehbar zugesprochen. Das Wesen der Katze hat schließlich auch für Sprichwörter, märchenartige Interpretationen und mythische Verklärungen gesorgt. Beispiele sind die Redewendung „Alles für die Katz“, die Figur „Der gestiefelte Kater“ oder die „Grinsekatze“ aus Alice im Wunderland. Neben der klassischen Hauskatze haben auch Rassekatzen wie die Perserkatze, Maine Coon, Siam- oder Kartäuserkatze viele Anhänger.Der heutige Aktionstag wurde von der „International Fund for Animal Welfare“ ausgerufen und soll alljährlich die artgerechte Katzenhaltung in das Bewusstsein der Menschen rücken. (Griechenland Zeitung / Leonie Meyer) Let's block ads! (Why?)

Starkes Erdbeben in der griechischen Hauptstadt Athen

Ein Erdbeben der Stärke 5,1 auf der Richterskala ereignete sich heute am späten Mittag in Athen. Das Beben war in allen Stadtteilen deutliche zu spüren, das Epizentrum lag nur 23 Kilometer nordwestlich des Zentrums der Hauptstadt. Der Herd dieser Erschütterung wurde von den Seismologen mit einer Tiefe von nur 12,9 Kilometern angegeben, es sei mit zahlreichen kleineren Nachbeben zu rechnen. Tausende verängstigte Menschen suchten auf den Straßen und vor allem auf größeren Plätzen der Hauptstadt Zuflucht vor möglichen weiteren starken Erderschütterungen, darunter auch das Team der Griechenland Zeitung. In vielen Teilen der Stadt waren die Stromversorgung, das Telefonnetz und die Wasserversorgung zusammengebrochen. Einsatzwagen der Feuerwehr rasten mit Martinshorn durch die Straßen; bei den meisten dieser Einsätze mussten Menschen aus Fahrstühlen befreit werden. Bisher wurde eine leicht verletzte Person gemeldet, die in einem Krankenhaus behandelt werden musste. Schwere Schäden, wie etwa eingestürzte Häuser, wurden bisher nicht registriert; allerdings gab es größere Abbrüche an mehreren Fassaden. Aus der Region Mandra wurden Risse in Häusern vermeldet. Putzbrocken fielen u. a. von den Decken des Gebäudes eines Athener Gerichtsgebäudes. Die Feuerwehr war in der Luft mit einem Hubschrauber unterwegs, um eventuelle Großschäden zu orten. Nach Einschätzung von Seismologen wurde die Hauptstadt vom selben Erdbebenherd in der Nähe des bei Athen liegenden Parnitha-Gebirges durchgerüttelt, der bereits 1999 aktiv geworden war und mehrere Todesopfer kostete. (Griechenland Zeitung / jh) Let's block ads! (Why?)

Schweizer und griechischer Sänger performen gemeinsamen Song

Der 24-jährige Schweizer Sänger Luca Hänni hat zusammen mit dem Griechen Vagelis Kakouriotis einen gemeinsamen Song produziert: „She got me“. Gesungen wird auf Englisch und Griechisch. Die Idee der Zusammenarbeit stammt vom griechischen Label „Panik Records“. Die „Universal Music Group“, das Musiklabel von Hänni, wurde von dem Athener Label für das Duett angefragt und daraufhin begannen sie die gemeinsame Produktion. Auf Griechenlands größter Musikveranstaltung „MAD VMA 2019“ beeindruckten Hänni und Kakouriotis das Publikum mit ihrem Song. Für den Sänger aus der Schweiz, der seine Karriere auf der deutschen Bühne bei der Castingshow DSDS startete, war es der erste Besuch in Griechenland. „Er hat seinen ersten Aufenthalt in Griechenland sehr genossen“, berichtet Vagelis Theodorou, Pressesprecher bei Panik Entertainment Group. Das Label hat die Rechte zur Vermarktung des Musikstücks „She got me“ in Griechenland sowie auf Zypern. Die Performance der Musikveranstaltung in Griechenland der beiden Sänger von "She got me" können Sie hier sehen.  (Griechenland Zeitung / Leonie Meyer) Let's block ads! (Why?)

Deutsch-Griechisches Jugendwerk in Sack und Tüten

Deutschland und Griechenland haben die rechtliche Grundlage zur Gründung des Deutsch-Griechischen Jugendwerks geschaffen. Unterzeichnet wurde das entsprechende Abkommen am vorigen Donnerstag, 4. Juli. Vereinbart worden waren die Grundzüge dieses Vertrags im Oktober 2018 während eines Besuches von Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey (SPD) in Athen. Sie begrüßte die Unterzeichnung mit den Worten: „Wir setzen damit ein wichtiges Signal für ganz Europa, das sich in schwierigen Zeiten befindet, und untermauern zugleich die enge Verbindung zwischen Deutschland und Griechenland.“ Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) stellte fest: „Besonders freut mich auch, dass wir die Entscheidung für Leipzig als Sitz des deutsch-griechischen Jugendwerks treffen konnten!“. – Der Sitz in Griechenland steht noch nicht fest. Die Realisierung dieses Projektes hatte etwas auf sich warten lassen: Bereits am 12. September 2014 war eine Absichtserklärung über die Einrichtung eines Deutsch-Griechischen Jugendwerkes unterzeichnet worden; Unterzeichnungsort war Schloss Bellevue. (Griechenland Zeitung / jh) Let's block ads! (Why?)

Athen wappnet sich angesichts der Hitzewelle

Angesichts der am Donnerstag erwarteten Hitzewelle – in Nordgriechenland werden heute bereits Werte um die 40 Grad erwartet – stellt die Stadt Athen acht klimatisierte Räume der Öffentlichkeit zur Verfügung. Gebrauch davon machen sollen Personen, die selbst über keine Klimaanlage verfügen, vor allem Obdachlose oder auch ältere Menschen sollten davon Gebrauch machen. Diese öffentlichen Räume liegen u. a. in den Stadtteilen Koukaki, Neos Kosmos, Ano Petralona, Agios Eleftherios oder in der Panormou Avenue im Stadtteil Ambelokiopoi. Menschen, die sich während der Hitzewille im Freien aufhalten, wird empfohlen, sich in den Schatten zu begeben, viel Wasser zu trinken, Sport oder körperliche Tätigkeiten zu vermeiden. Ebenfalls vermieden werden sollten Getränke, die Zucker oder Alkohol beinhalten. Schattenplätze finden Sie etwa unter der App „EXTREMA Europe“, die von der Stadt Athen empfohlen wird. Sollten Sie sich in Innenräumen aufhalten, so wird geraten, während der Hitzewelle Fenster, Fensterläden und Gardienen zu schließen; wer über eine Klimaanlage verfügt, der sollte diese benutzen. Bei Temperaturen bis zu 35 Grad können auch Ventilatoren nützlich sein. Tragen Sie leichte Kleidung aus natürlichen Stoffen und essen Sie kleine aber ausreichende Mahlzeiten. Die Stadt Athen hat auch für Haustiere gesorgt, die auf den Straßen leben. An 34 Orten werden zumindest Wasserschalen aufgestellt, damit die Tiere ihren Durst löschen können. Diese befinden sich u. a. am Syntagma-Platz, an der Metropolis-Kirche, dem Klafthmonos-Platz neben dem Rathaus sowie am Viktoria-Platz. Die Bürger werden dazu aufgerufen ihren Beitrag zu leisten, damit diese Schalen stets mit Wasser gefüllt sind. (Griechenland Zeitung / eh)  Let's block ads! (Why?)

Siebenmal lebenslang für zyprischen Serienmörder

In einem Eilverfahren wurde ein zyprischer Armeeoffizier, der den Mord an fünf Frauen und zwei Mädchen gestanden hat, am Montag innerhalb weniger Stunden zu sieben Mal lebenslanger Haft verurteilt. Der Offizier war ohne Anwalt vor Gericht erschienen und hatte sich reuig gezeigt. Nach der Urteilsverkündung brach er in Tränen aus. Auch sein Geständnis könne nichts wiedergutmachen, sagte er. Er werde sich der Wissenschaft zur Verfügung stellen, weil auch er selbst wissen wolle, was in ihm vorgegangen sei und ihn zu seinen Untaten getrieben habe. Wie berichtet hatte der Mann fünf ausländische Haushaltshilfen sowie die Töchter von zwei der Frauen erwürgt. Die meisten Leichen wurden in einem aufgelassenen Kupferbergwerk nahe der zyprischen Hauptstadt Nikosia gefunden. (Griechenland Zeitung / ak) Let's block ads! (Why?)

Pfingsten in Griechenland: „Pentikosti” und „Tou Agiou Pnevmatos”

Wussten Sie schon? Immer 50 Tage nach Ostern, dieses Jahr am 16. Juni, feiert man Pfingsten. Die orthodoxen Griechen sind eine Woche später dran als die Westkirchen, weil 2019 das orthodoxe Osterfest eine Woche später war (28.4.). Im deutschen Wort „Pfingsten“ versteckt sich übrigens das griechische „pentikosti“ („fünfzigster“ Tag nach Ostern). Im Althochdeutschen hieß es „zi pfinkustin“. Am Tag vor „Pentikosti“ ist einer der zwei Seelensamstage, „Psychosavvato”, an dem in Griechenland der Toten gedacht wird. Die Angehörigen besuchen die Gräber und verteilen „Kollyva” (gekochter Weizen, gewürzt u.a. mit Granatapfelkernen, Rosinen, Puderzucker und Petersilie) zu Ehren der Toten. In der Mani (Südpeloponnes) werden statt „Kollyva” Brot, Käse und andere Speisen an Arme verteilt. An diesem Tag, so heißt es, sollen die Seelen, die seit Ostern mit Christus auf der Erde weilten, mit ihm gemeinsam wieder in den Himmel aufsteigen. In Thrakien, aber auch in anderen Gebieten Griechenlands, glaubt man, dass die Seelen während dieser 50 Tage auf den Bäumen und Trieben der Weinreben sitzen. Aus diesem Grund dürfen keine Pflanzen beschnitten werden. Am Pfingstmontag, „Tou Agiou Pnevmatos” (Tag des Heiligen Geistes) oder „Tis Agias Triadas” (Tag der Heiligen Dreifaltigkeit), finden an den Orten mit „Agia Triada”-Kirchen Feste (panigyria) statt. An diesem Tag wird ebenfalls der Verstorbenen gedacht. Die über Jahrhunderte am Schwarzen Meer lebenden Pontus-Griechen bringen Milchreis, Buttermilch oder Omeletts zu den Gräbern. Nach der Seelenmesse setzte man sich um die Gräber und verzehrt das Mitgebrachte. (Griechenland Zeitung / eb / lm) Let's block ads! (Why?)

Die Straße erzählt unsere Geschichte – Athens Pride Parade 2019

Die LGBTQI-Community feierte vergangenen Samstag den krönenden Abschluss der „Athens Pride Week“. Auf einem Demonstrationszug mit Plakaten und Regenbogenflaggen marschierten die Leute zum 15. Mal durch die Athener Innenstadt und zelebrierten die Vielfalt. Vom 1. bis zum 8. Juni fanden in der ganzen Stadt unterschiedliche Veranstaltungen, wie Flash Mobs, Tangokurse oder Ausstellungen zum Thema „Pride“ statt. Doch das eigentliche Highlight war die Parade sowie die Party, die laut gaystarnews.com bis zu 100.000 Menschen am Syntagma-Platz zusammenbrachte. Die diesjährige Parade stand unter dem Motto „Die Straße erzählt unsere Geschichte“ und war der LGBTQI-Community Griechenlands besonders wichtig. Sie erinnerten damit an den Schwulenaktivist Zak Kostopoulos, besser bekannt als Zackie Oh, der letztes Jahr in der Innenstadt von Athen zu Tode geprügelt wurde. Die Parade führte direkt am Parlamentsgebäude vorbei, auf das am Abend auch die Regenbogenflagge projiziert wurde. Premierminister Alexis Tsipras positionierte sich über die Sozialen Medien und betonte, dass jeder das Recht habe, alle Rechte und Freiheiten ohne jegliche Diskriminierung geltend zu machen – insbesondere in Bezug auf Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, Politik oder andere Überzeugungen. „Wir haben diesen Weg gewählt“, so Tsipras auf Instagram.Nach der Parade ging die eigentliche Party los und nationale Größen wie Eleni Foureira oder Thodoris Mavrogiorgis traten auf. Bis in die Nacht hinein wurde gefeiert und getanzt. (Griechenland Zeitung / as) Let's block ads! (Why?)