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Kamen die Erbauer von Stonehenge von der Ägäis?

Vermutlich erbauten andere Menschen die Kultstätte Stonehenge, als die bisher angenommen frühneolithischen Briten. Höchstwahrscheinlich kamen die Künstler von der kleinasiatischen Ägäis-Küste. Diese Theorie vertreten Autoren in der Fachzeitschrift „Nature: Ecology & Evolution“. Die beim britischen Stonehenge gefundenen neolithischen DNA-Überreste von zahlreichen Menschen aus den Jahren 8500 v. Chr. bis 2500 v. Chr. wurden analysiert und mit jenen aus Festland-Europa und Kleinasiens verglichen. Dabei ergaben sich Übereinstimmungen des Erbguts.Alles begann vor 6000 Jahren im Ägäis-Raum, so die Untersuchungen in „Nature: Ecology & Evolution“, auf die sich ein BBC-Beitrag beruft: Landwirte der östlichen Ägäis-Küsten wanderten, vermutlich über Frankreich, nach Großbritannien, nach Wales bzw. Südwestengland. Neben der Landwirtschaft soll die Tradition des Bauens von Monumenten aus großen Steinen, den sogenannten Megalithen, zu den Besonderheiten der Neuankömmlinge gezählt haben. Gehört also Stonehenge in der Grafschaft Wiltshire zu den Errungenschaften ägäischer „Urgriechen“? (Text: © Griechenland Zeitung / lm) Let's block ads! (Why?)

Demonstration gegen Zwangsräumungen von Wohnungen Geflüchteter

Am Dienstagabend (16.4.) demonstrierten rund 300 Menschen im Athener Zentrum gegen die Räumung von Wohnungen, in denen Menschen auf der Flucht untergebracht sind. Anlass ist eine jüngste Entscheidung des griechischen Migrationsministeriums. Demzufolge sollen Menschen, die nach dem 31. Juli 2017 als geflüchtet registriert worden sind, keine finanziellen Hilfen mehr erhalten, und ihre Wohnungen sollen geräumt werden. Mitarbeiter von NGOs befürchten Obdachlosigkeit und Armut der Betroffenen sowie den Ausschluss aus Integrationsprogrammen und Sprachkursen. Zudem kreiden sie Brüssel an, die ägäischen Inseln durch den EU-Türkei-Pakt zu einem menschlichen „Lagerhaus“ abgestempelt zu haben. Der Regierung zufolge werde mit dem neuerlichen Beschluss keine neue Politik umgesetzt, vielmehr würden bereits geltende Festlegungen nun angewendet. Demzufolge verlieren Geflüchtete sechs Monate nachdem sie Flüchtlingsstatus erhalten haben, ihr Anrecht auf Unterbringung in Flüchtlingsunterkünften. Ausnahmen gelten für chronisch Kranke, Schwangere und Kleinkinder bis zu zwei Jahren.  (Text und Foto: © Griechenland Zeitung / lb) Let's block ads! (Why?)

Podiumsdiskussion in Athen zum Thema „Europa 2024“: Von der Umwelt bis zur Flüchtlingskrise

Zu den Themenbereichen „Wirtschaft und Arbeitsbeschäftigung“, „EU-Erweiterung, Außenpolitik und Verteidigung“, „Umwelt und Energie“ sowie auch „Bildung und Jugend“ fand am Freitag (12. April) im Athener Goethe-Institut eine Podiumsdiskussion mit vier amtierenden griechischen Abgeordneten des Europäischen Parlaments statt. Organisierte worden war diese Veranstaltung von der Studenten Organisation SAFIA (Student Association For International Affairs); die Fragen hatten fünf junge Journalisten vorbereitet, die bei den griechischen Zeitungen Kathimerini, Ta Nea, Efimerida ton Syntakton, Real News und Ethnos tätig sind. Bezugnehmend auf die Migration und Flüchtlingskreise konstatierte der EU-Abgeordnete Dimitrios Papadimoulis vom regierenden Bündnis der Radikalen Linken (SYRIZA): Die EU habe dabei versagt, die Lasten der Flüchtlingskrise unter den Mitgliedstaaten gereicht aufzuteilen. Darunter würden Staaten wie Griechenland besonders leiden. Papadimoulis verlangte Sanktionen für Länder wie Polen und Ungarn, die eine „faire Verteilung der Geflüchteten behinderten“. Gesellschaftskritische Äußerungen wurden vor allem zu den Themenbereichen Sexismus und Feminismus in Griechenland laut. So etwa wurde gefordert, dass man die sogenannte gender gap, also den Unterschied zwischen Mann und Frau im Arbeitsalltag, durch Änderungen in der Gesetzgebung reduzieren müsse. Kontrovers dazu stellte der Liberalkonservative Jorgos Kyrtsos von der Nea Demokratia fest, dass es keinen allzu großen Unterschied zu anderen EU-Staaten gäbe.Ein weiteres Thema war die europäische Erweiterungs- und Integrationspolitik auf dem Balkan. Besonderes Augenmerk liege seitens der EU auf Montenegro, das an Kroatien und Albanien grenzt, sagte einer der Abgeordneten. Für Griechenland als südöstlichstem EU-Mitglied sei dies unter anderem auch von großer geostrategischer Bedeutung.Der Journalist Nikos Efstathiou von der elektronischen Ausgabe der Kathemerini sprach die Rolle Griechenlands beim Thema Umwelt an. Er verwies darauf, dass die Vorgaben der EU für erneuerbare Energien auch eine Reduktion von Plastik im Alltagsgebrauch beinhalten. Ein Pluspunkt für Griechenland: Derzeit würden ca. 70 Prozent weniger Plastiktüten verwendet als vor dieser Regelung. Die Veranstaltung im Goethe-Institut in der Omirou Straße war gut besucht; vor allem waren viele junge Leute anwesend, die mit gezielten Fragen zur Diskussion beitrugen. Im weiteren Sinne verstand sich diese Veranstaltung auch als eine Vorbereitung auf die Europawahlen am 26.Mai. Laura Marie Bücker Let's block ads! (Why?)

“Mit dem Blick des Eroberers”: Fotos deutscher Soldaten während der Besatzungszeit

Am Freitag den 12. April 2019 fand im Auditorium des Akropolis-Museums unter dem Titel „Mit dem Blick des Eroberers: Athen in den Fotos von deutschen Soldaten während der Besatzungszeit 1941-1944“ eine internationale Tagung statt. Die eintägige Veranstaltung wurde vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland aus Mitteln des Deutsch-Griechischen Zukunftsfonds finanziert. Organisiert wurde sie von Direktion Jüngeres Kulturerbe des griechischen Kulturministeriums. Thematisiert wurden fotografischen Aufnahmen, die während der deutschen Besatzung Griechenlands in den Jahren 1941-1944 entstanden. Es handelt sich dabei sowohl um Fotos die deutsche Soldaten zeigen, als auch um Aufnahmen, die von deutschen Soldaten gemacht wurden und den Alltag in Athen vor mehr als 70 Jahren widerspiegeln. Im Rahmen der Veranstaltung stand auch ein Vortrag des deutschen Archäologischen Instituts auf dem Programm. Darin ging es um die Rolle der deutschen Archäologen in Griechenland während der NS-Zeit. Dazu hielt Dr. Dimitris Grigoropoulos einen einstündigen Vortrag in dem fotografische Zeugnisse aus den Archiven des DAI Athen gezeigt wurden. „Der Schwerpunkt liegt darin zu zeigen, wie sich deutsche Archäologen mit dem Mittel der Fotografie darstellen ließen, also was ihre Positionen, ihre Darstellungsweise angeht, und was man aus diesen fotografischen Archivarien an geschichtlicher Information ausmachen kann“, so Dimitris Grigoropoulos gegenüber der Griechenland Zeitung. (Griechenland Zeitung / cd) Let's block ads! (Why?)

Konservative Opposition bemängelt Zustand der Athener U-Bahn

40 % der Züge der griechischen U-Bahn (Attiko Metro) müssten aufgrund von Schäden in den Depots bleiben. Das stellte der für Transportfragen zuständige Funktionär der Oppositionspartei Nea Dimokratia (ND) Kostis Chatzidakis fest. In einer Anfrage an Transportminister Christos Spirtzis forderte er, die Pläne der Regierung zu erläutern, damit dieses Problem gelöst werde.  Chatzidakis fügte konkretisierend hinzu, dass 28 der 67 Züge der Linie zwei und drei bzw. der „Roten“ und „Blauen“ Linie außer Betrieb seien. Als Hauptgrund sehe er chronischen Ersatzteilmangel. Deshalb müssten die Athener, die früher „stolz auf ihre U-Bahn waren“, enorme Strapazen auf sich nehmen, bemängelte der konservative Oppositionspolitiker. (Griechenland Zeitung / eh) Let's block ads! (Why?)

Natives Olivenöl: Das Zugpferd bei den griechischen Lebensmittelexporten

Natives Olivenöl ist das mit Abstand wichtigste Exportgut Griechenlands in der Kategorie Lebensmittel und Getränke. In den Jahren 2017 und 2018 stieg das Exportvolumen in diesem Bereich um 347 Mio. Euro auf etwa 5,4 Mrd. Euro an. Damit stellen Lebensmittel und Getränke am Gesamtexport einen Anteil von 16,2 %. Einen nicht geringen Beitrag zu dieser positiven Entwicklung leistete das native Olivenöl. Die Ausfuhren erreichten 2018 530 Mio. Euro und erhöhten sich somit um 117 Mio. Der Löwenanteil am Zuwachs (82 Mio. Euro) ist den Ausfuhren nach Italien zuzuschreiben. Hinsichtlich des Wertes bei den Exporten folgen auf das Olivenöl Käseprodukte, Tafeloliven, Fische (Tsipoura) und Pfirsiche. Diese Daten gab die griechische Exportvereinigung SEVE in diesen Tagen im Rahmen ihrer erfolgreichen Teilnahme an der Foodexpo 2019 in Griechenland an. Erstellt wurde die Studie vom Institut für Exportforschung und -studien IEES.SEVE-Präsident Dr. Giorgos Konstantopoulos hielt bei der Eröffnungsrede zur Foodexpo fest: „Die unvergleichliche Qualität, der köstliche Geschmack und der Nährstoffgehalt der griechischen Lebensmittel stellen die Eintrittskarte für den internationalen Markt dar. Unsere Produkte sind die Grundlage der mediterranen Ernährung, die bei Millionen von Kunden weltweit gefragt ist. Die griechische Küche muss sich deswegen der wachsenden internationalen Nachfrage bewusst sein und darauf reagieren, indem wettbewerbsfähige Güter von hoher Qualität produziert werden.“ Hauptabnahmeländer griechischer Lebensmittel sind Italien (18,2 %), Deutschland (14,4 %) und das Vereinigte Königreich (6,9 %). Als besonders positiver Trend wurde bei der Foodexpo die Reduktion der Importe um 21 Mio. Euro hervorgehoben, die zu einem Rückgang des Handelsdefizits im Lebensmittelsektor um 368 Mio. Euro geführt habe. (GZfw) Let's block ads! (Why?)

Fraport erzielt Rekordergebnisse in Griechenland

Fraport Greece entpuppte sich 2018 als der profitabelste Teil der gleichnamigen Aktiengesellschaft. Darüber hinaus wächst Fraport in Hellas auch am schnellsten. Die Tochterunternehmen von Fraport in Griechenland und Brasilien trugen schließlich zu zwei Drittel zur Steigung des Umsatzes von insgesamt 18,5 % bei. Diese Daten über das Finanzjahr 2018 gab die AG in diesen Tagen bekannt. Fraport Greece, eine Tochtergesellschaft von Fraport, betreibt in Griechenland 14 regionale Flughäfen. Mit Alexander Zinell als CEO an der Spitze knackte Fraport in Hellas 2018 mehrere Rekorde: Im Vergleich zu 2017 (27,4 Mio.) wurden vergangenes Jahr 29,9 Mio. Passagiere (+ 8,9 %) transportiert. Auf dem Delphi Economic Forum im März sagte Zinell, dass er für die griechischen Regionalflughäfen einen Anstieg des Passagieraufkommens auf 35 Mio. erwarte, sobald die nötige Infrastruktur dafür aufgebaut sei. Fraport Greece gehört zu 73,4 % der deutschen Fraport AG und zu 26,6 % der griechischen Copelouzos Gruppe. (GZlmb) Let's block ads! (Why?)

Athen steigt im Ranking der teuersten Städte der Welt

Die griechische Hauptstadt ist in der Liste der teuersten Städte der Welt von Platz 86 auf Platz 81 geklettert. Athen bleibt aber nach wie vor günstig. Das geht aus der vor wenigen Tagen erschienenen Studie des „Economist Intelligence Unit“ hervor. Die Metropole unterhalb der Akropolis war noch vor zehn Jahren auf dem 55. Platz und rutschte im Zuge der Wirtschaftskrise ab 2009 fast konstant ab. Vor fünf Jahren nahm Athen den 77. Platz unter den teuersten Städten der Welt ein. Die Hauptstadt Griechenlands sei immer noch relativ kostengünstig, betonte Roxana Slavcheva, die Autorin des Berichts, gegenüber der Reise- und Tourismusseite GTP Headlines. Als Gründe dafür nannte sie die Folgen der Wirtschaftskrise und die damit einhergehenden harten Sparmaßnahmen. Basisstadt für diese Studie des „Economist Intelligence Unit“ (EIU) ist New York. Und Athen ist im Vergleich mit der US-Weltstadt in fast allen Kategorien günstiger.  Das Ranking von EIU erscheint alle sechs Monate und untersucht die Lebenshaltungskosten in mehr als 130 Städten weltweit. Der Bericht ermittelt mehr als 400 individuelle Preise unter 160 Produkten und Dienstleistungen. Bei der jetzigen Auflistung teilen sich folgende drei Städte den wenig schmeichelhaften Titel der „teuersten Stadt“: auf dem obersten Treppchen landeten Paris, Hong Kong sowie Singapur. (GZfw) Let's block ads! (Why?)

Neuer Rekord für den Hafen in Piräus

Piräus mauserte sich zum zweitgrößten Containerhafen im gesamten Mittelmeerraum. Das teilte die chinesische COSCO, eines der größten Schifffahrtunternehmen und aktueller Pächter des griechischen Hafens, vor wenigen Tagen mit.Im vergangenen Jahr wurden 4.9 Millionen TEU (Standardcontainer) am Hafen von Piräus verfrachtet – 18,4 Prozent mehr als 2017. Der griechische Hafen ist damit der zweitgrößte im mediterranen Raum nach Valencia. Im europäischen Vergleich ist Piräus der siebtgrößte; weltweit rangiert die Hafenstadt auf Platz 37. Außerdem konnte Piräus für 2018 einen stärkeren Zuwachs beim Umschlag von Containern vorweisen als Valencia. Die größten Containerschiffe weltweit ankern und entladen in Piräus und bestätigen damit seine internationale Rolle: Vor kurzem konnte man im Terminal das 400 Meter lange COSCO-Schiff „Nebula“, das eine Kapazität für insgesamt 21.237 TEU besitzt, begrüßen.Neben dem deutlichen Wachstum bei Containern sind auch von der Branche der Kreuzfahrtschiffe gute Nachrichten zu vermelden: Für 2019 wird hier ein Plus von fast 16 Prozent erwartet. Außerdem soll die Anzahl der Schiffe, die Piräus als Heimathafen nutzen, um ganze 44 Prozent steigen. (GZgk)

Neuer Rekord für den Hafen in Piräus

Piräus mauserte sich zum zweitgrößten Containerhafen im gesamten Mittelmeerraum. Das teilte die chinesische COSCO, eines der größten Schifffahrtunternehmen und aktueller Pächter des griechischen Hafens, vor wenigen Tagen mit.Im vergangenen Jahr wurden 4.9 Millionen TEU (Standardcontainer) am Hafen von Piräus verfrachtet – 18,4 Prozent mehr als 2017. Der griechische Hafen ist damit der zweitgrößte im mediterranen Raum nach Valencia. Im europäischen Vergleich ist Piräus der siebtgrößte; weltweit rangiert die Hafenstadt auf Platz 37. Außerdem konnte Piräus für 2018 einen stärkeren Zuwachs beim Umschlag von Containern vorweisen als Valencia. Die größten Containerschiffe weltweit ankern und entladen in Piräus und bestätigen damit seine internationale Rolle: Vor kurzem konnte man im Terminal das 400 Meter lange COSCO-Schiff „Nebula“, das eine Kapazität für insgesamt 21.237 TEU besitzt, begrüßen.Neben dem deutlichen Wachstum bei Containern sind auch von der Branche der Kreuzfahrtschiffe gute Nachrichten zu vermelden: Für 2019 wird hier ein Plus von fast 16 Prozent erwartet. Außerdem soll die Anzahl der Schiffe, die Piräus als Heimathafen nutzen, um ganze 44 Prozent steigen. (GZgk)