Author Archives: redaktion [AT] hellasproducts [PUNKT] com (Redaktion)

Ein Viertel der Griechen muss im Winter frieren

Ein Viertel der griechischen Bürger (24,7 %) sieht sich außerstande, seine Wohnräume in den Wintermonaten genügend zu heizen. Griechenland verzeichnet damit den dritthöchsten Wert innerhalb Europas. Zu diesen Ergebnissen kam eine Statistik von Eurostat, die in diesen Tagen veröffentlicht wurde.Noch größere Schwierigkeiten beim Heizen im Winter hat die Bevölkerung in Litauen und Bulgarien: Dort gaben 28,9 % bzw. 36,5 % an, mit entsprechenden Problemen zu kämpfen. Wenn man die dortigen klimatischen Bedingungen berücksichtigt, trifft die Kälte diese beiden Länder noch härter. Die wenigsten Probleme haben die Bewohner von Luxemburg – nur 1,9 % können ihre Häuser bzw. Wohnungen im Winter nicht ausreichend wärmen. Der gesamteuropäische Durchschnitt liegt bei knapp 8 %.Eine positive Nachricht ist für Hellas jedoch zu vermelden: Die Anzahl der Menschen mit Heizschwierigkeiten ist in den letzten Jahren etwas gesunken. 2016 froren in den Wintermonaten noch knapp 30 % der Griechen. (GZgk) Let's block ads! (Why?)

Neues Gesicht für den Omonia-Platz

Der zentrale Omonia-Platz in Athen ist seit einigen Tagen durch einen Wellblechwall abgeriegelt, nicht mehr zugänglich und einsehbar. Der Grund: Restaurationsarbeiten sollen diesen wichtigen Punkt der Stadt verschönern. Die Umgestaltung ist Teil der Pläne, die Lebensqualität in der griechischen Metropole zu verbessern. Außerdem soll dadurch die Sicherheit und Funktionalität der Stadt verbessert werden, heißt es in einer offiziellen Pressemitteilung der Gemeinde.Was soll nun am Omonia-Platz verändert werden? Unter anderem soll der aktuelle Bodenbelag mit einem wärme- bzw. hitzeabsorbierenden Material ersetzt werden, um somit der Aufenthalt von Besuchern in den heißen Monaten angenehmer zu machen. Außerdem ist ein neuer Sitzplatzbereich geplant, der schon einmal eingerichtet worden ist, später aber wieder abmontiert wurde. Für zusätzliche Kühlung soll darüber hinaus auch der Brunnen sorgen. Schon in vergangenen Zeiten hatte – nach einer der vielen Neugestaltungen des Platzes – ein Springbrunnen für das Wohlempfinden der Passanten gesorgt. „Wir werden für die notwendigen Erneuerungsarbeiten umweltfreundliche Materialien einsetzen“, sagte der Bürgermeister Giorgos Kaminis zu den derzeit laufenden Arbeiten. Er versprach, dass der Platz in seinem neuen Gesicht u. a. auch sicherer sein werde. (GZgk) Let's block ads! (Why?)

Freedom Talks 2019 in Athen

Anfang dieser Woche fanden in Athen die Freedom Talks 2019 von der Friedrich Naumann Stiftung statt.Die FDP-nahe Organisation arbeitet schon seit längerer Zeit mit ihren Partnern in Griechenland zusammen – um mit einer gesamteuropäischen Anstrengung eine ökonomische und soziale Verbesserung anzustreben, so heißt es von Seiten der Stiftung für Freiheit. Nach verschieden „Talks“ zu ökonomischer, sexueller und auch komödiantischer Freiheit mit drei verschiedenen Rednern wurde der Jahresanfang mit dem Anschneiden des traditionellen griechischen Neujahrskuchen, der Vassilopita, gefeiert. Der Abend endete mit Sekt und Musik aus den neunziger Jahren. (GZgk) Let's block ads! (Why?)

Die extremen Wetterphänomene 2018 in Griechenland

Das Netzwerk für automatische Wetterstationen des Nationalen Observatoriums in Athen hat Aufzeichnungen von außergewöhnlichen Wettergeschehnissen aus dem letzten Jahr veröffentlicht. Kreta sticht bei den Rekorden bezüglich Temperaturen, Niederschlagsmengen und Windgeschwindigkeit besonders heraus.Im Dezember gab es in Finokalia in der Lassithi-Hochebene auf der Insel Kreta mit 138 km/ h die stärkste Windböe. Die höchste Gesamtniederschlagsmenge für ein Wochenende wurde vom 29. auf den 30. September in Theologos (Fthiotida)  gemessen. Der Wert von 393 mm stellt sogar fast einen Rekord auf: Es ist die zweithöchste Niederschlagsmenge an einem Wochenende der letzten 14 Jahre in Griechenland. Auch Thessaloniki und Athen reihen sich ein in die Liste der extremen Wetterphänomene 2018: Auf der Festung Heptapyrgion in der Hauptstadt Makedoniens wurde am 10. Mai innerhalb von zwei Stunden eine Niederschlagsmenge von 77 mm und im Athener Vorort Vrilissia am 26. Juli eine Menge von 102 mm in eineinhalb Stunden aufgezeichnet. Das sind die zwei größten Niederschlagsmengen in Thessaloniki und Athen innerhalb derart kurzer Zeit. (GZgk) Let's block ads! (Why?)

2019: Mehr Kreuzfahrtschiffe in Piräus

Piräus erwartet für das Jahr 2019, dass im dortigen Hafen mehr Kreuzfahrtschiffe als die Jahre zuvor anlanden werden.Die Hafengesellschaft von Piräus (OLP) rechnet mit einem Zuwachs von fast 16 Prozent. Jüngsten Angaben der OLP zufolge sollen in dieser Saison 605 Kreuzfahrtschiffe anlegen – 81 mehr als im Vorjahr. Zusätzlich werden voraussichtlich 115 mehr dieser Giganten der Meere Piräus als Heimathafen nutzen. 2018 waren es 257, in diesem Jahr sollen es 372 sein.Gast in Piräus sowie auf den griechischen Meeren wird u. a. auch das neue, 200 Meter lange Kreuzfahrtschiff „Mein Schiff 4“ von TUI Cruises sein. (GZgk) Let's block ads! (Why?)

Inselhauptstadt von Skopelos angeblich durch Erdrutsch gefährdet

Ein Teil des gleichnamigen Hauptortes der Sporadeninsel Skopelos soll seit wenigen Tagen buchstäblich in der Luft hängen, nachdem ein Abschnitt des darunter liegenden Steilhangs großflächig abgerutscht ist.Laut einem Bericht der Tageszeitung „Ta Nea“ vom Freitag handelt es sich um einen Teil des ältesten Stadtviertels „Kastro“ (Burg), wo sich im Sommer täglich hunderte Touristen und Ausflügler tummeln. Betroffen wären nicht nur dutzende Häuser des in seiner Gesamtheit denkmalgeschützten Viertels, sondern auch Reste der antiken Akropolis, der venezianischen Befestigungen und fünf historische Kirchen mit teils bedeutenden Wandmalereien. Laut „Ta Nea“ sollen an einigen Stellen meterlange Risse im Boden sichtbar sein. Ob der gesamte Hang gefährdet sei und ob er künstlich abgestützt werden könne, müsse eine erschöpfende Untersuchung erweisen, betotne ein Experte gegenüber der Zeitung. Das Phänomen der Steinschläge am Kastro-Hang ist nicht neu, hat sich aber in den letzten Jahren verschlimmert. Vor allem seit 2012 seien die Behörden der Insel in Alarmbereitschaft, so der Bericht. Besonders akut sei die Lage seit 2016, als starke Regenfälle die Insel heimgesucht hatten.(GZak) Let's block ads! (Why?)

Schwarzfahrerei im Nahverkehr bleibt ein Problem

„Jeder Grieche ein kleiner Odysseus“, lautet ein Bonmot. Und wo ein Odysseus ist, da ist auch das Trojanische Pferd nicht weit. So zum Beispiel beim neuen Zugangssystem an den U-Bahnhöfen, das eigentlich den Sinn hat, die Schwarzfahrerei zu bekämpfen.Dass es nur zum Teil Erfolg hatte, kann man täglich an den Schranken erleben: Kaum hat ein gesetzestreuer Bürger sein Ticket oder seine Karte über das Lesegerät geführt und die Schranke öffnet sich, schlüpft hinter ihm oft noch mindestens eine zweite Person hindurch, die den Fahrpreis offenbar nicht entrichtet hat. Und in den Bussen wird ohnehin nicht kontrolliert. Die Athener Nahverkehrsgesellschaft OASA sucht jetzt nach Mitteln, dieser neuen Form der Schwarzfahrerei einen Riegel vorzuschieben. Zwar hat das neue E-Ticket zu deutlich mehr Einnahmen geführt – die Rede ist von rund 25 Prozent im Gesamtjahr 2018 –, aber das Fortbestehen des Missbrauchs ist offenkundig. Nun hat die OASA das Athener Polytechnikum mit einer Untersuchung über eine mögliche Begrenzung des Zeitfensters von zurzeit acht Sekunden für das Öffnen der Schraken an den U-Bahnhöfen beauftragt. Die Hochschule will dazu vergleichbare Systeme in anderen europäischen Metropolen untersuchen. Viele verwenden allerdings die in dieser Hinsicht sehr viel effizienteren Drehschranken anstatt der für Athen gewählten Gleittüren. Noch stärker hapert es bei den Bussen, wo der Einstieg eigentlich nur durch die Vordertür gestattet ist. Spätestens wenn die ersten Fahrgäste aussteigen, steigen aber auch an den mittleren und hinteren Türen Passagiere zu. Allerdings scheint sich ohnehin kein Busfahrer darum zu kümmern, ob der neu eingestiegene Fahrgast auch wirklich ein Ticket oder eine Karte entwertet. (GZak) Let's block ads! (Why?)

Ungefähr 80 Prozent weniger Plastiktüten in Supermärkten

Die Maßnahme, auch in Griechenland Kunden von Geschäften für Kunststoffbeutel zur Kasse zu bitten, trug im laufenden Jahr beeindruckende Früchte: In den Supermärkten soll sich die Zahl der Plastiktüten um 80 Prozent reduziert haben – das wären 1,5 Milliarden Tüten weniger als 2017.Da aber die anderen Geschäfte wie Imbisse oder kleinere Läden nicht unbedingt dieser Praxis folgen und von dort keine belastbaren Daten vorliegen, geht das Forschungsinstitut für Einzelhandel und Verbrauchsgüter IELKA von einer Reduktion um rund 65 Prozent gegenüber dem Vorjahr aus. Damit sei Griechenland bei 130 bis 135 Plastiktüten pro Jahr und Einwohner. Vorher waren es fast 400, eine der höchsten Zahlen in Europa. Von dem EU-Ziel von 90 Tüten je Einwohner bis Ende 2019 ist Griechenland damit noch ein Stückweit entfernt. Zu einer Besserung soll die weitere Verteuerung der Kunststoffbeutel von heute 4 Cent auf 9 Cent ab dem 1. Januar beitragen. Das IELKA hat bereits zusammen mit neun großen Einzelhandelsketten eine Informationskampagne dazu gestartet. (GZak) Let's block ads! (Why?)

Zwei Jaguare in Athener Zoo ausgebrochen und getötet

Zwei Jaguare des Athener Zoos „Attiko Parko“ im ostattischen Spata mussten erschossen werden, nachdem sie aus ihrem Gehege ausgebrochen waren. Der Vorfall von Anfang Dezember wurde erst in der vergangenen Woche bekannt.Gleichwohl ist in einer undatierten Mitteilung auf der Website des Zoos von „heute“ die Rede. Demnach entwischten die beiden Jaguare Jenny und Spotty zur Besuchszeit gegen 14 Uhr aus ihrem Gehege. Man habe sofort das für diese Fälle vorgesehene Sicherheitsprotokoll umgesetzt, die Tiere isoliert und „neutralisiert“, so der Zoo. Weder das Personal noch die Besucher seien während der ungefähr fünf Minuten dauernden Aktion in Gefahr gewesen. Wegen der Gefährlichkeit der Großkatzen sei in diesen Fällen eine Narkose nicht vorgesehen. Zoogründer Jean-Jacques Lesueur sagte gegenüber der Presse, dass die Tiere ausgebrochen seien, als man versucht habe, Antilopen einzufangen, die zu einem Zoo auf Zypern geschickt werden sollten. Eine der Antilopen sei mit Wucht gegen die Sicherheitsscheibe des Jaguargeheges gerannt. Man habe den Schaden unterschätzt, und so seien die beiden Raubkatzen entwichen. Die rund 30 Gäste des Tierparks habe man vor der Aktion in Sicherheit gebracht. Leider habe man die Jaguare nicht narkotisieren können, weil das Narkosegewehr jedes Mal nachgeladen werden müsse und es mehrere Minuten daure, bis die Narkose wirke. Dieser Zeitraum sei zu gefährlich, so Lesueur, der die Tötung als bedauerliche, aber notwendige Maßnahme beschrieb. (GZak) Let's block ads! (Why?)

Lesung; „Juni ohne Ernte – Distomo 1944“

Zum ersten Mal stellt Kaiti Manolopoulou stellt ihr Buch „Juni ohne Ernte – Distomo 1944“ aus dem Verlag der Griechenland Zeitung auch in Deutschland vor. Kaiti Manolopoulou schildert in diesem Buch auf eindringliche Weise das Massaker, das am 10. Juni 1944 als sogenannten „Vergeltungsaktion“ durch Soldaten der SS an den Einwohnern des Dorfes begangen wurde. Männer, Frauen und Kinder wurden umgebracht, das Dorf niedergebrannt.Die Autorin ließ ein halbes Jahrhundert vorbeiziehen, ehe sie sich an die literarische Verarbeitung des historischen Stoffes wagte, von dem sie selbst persönlich betroffen ist. Sie verlor in Distomo zahlreiche Verwandte. Manolopoulou verwebt Erinnerungen und Augenzeugenberichte und zeichnet gleichzeitig auch das Bild des Dorfes Distomo in Friedenszeiten vor den tragischen Ereignissen. Michaela Prinzinger, die Übersetzerin des Buches, übernimmt bei der Lesung die Einführung und Übersetzung. Veranstalter der Lesung sind das Bündnis Griechenlandsolidarität Berlin, die Regenbogenfabrik und Attac Berlin in Zusammenarbeit mit Diablog Vision e.V., Exantas Berlin e.V und mit Unterstützung des Presse- und Kommunikationsbüros der Griechischen Botschaft Berlin. Der Eintritt ist frei, eine kleine Spende wird erbeten.Wann: Donnerstag, 10. Januar, 19.30Ort: Regenbogenkino in der Regenbogenfabrik, Berlin-Kreuzberg, Lausitzer Str. 22. Weitere Infos: https://diablog.eu/ Let's block ads! (Why?)