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The Ranch und Wild-West-Einfluss in Griechenland

Der Wilde Westen ist spätestens mit den legendären Filmen in 1950-er und 60-er Jahren im Herzen vieler Menschen etabliert. Tollkühne Helden, wilde Schießereien und das Reiten in den Sonnenuntergang: Alles ist möglich. Auch in Griechenland ist der Wild-West-Einfluss noch heute merklich. Beispielsweise auf der „Ranch“, welche zum Verweilen einlädt.Was ist die Faszination der Ranch?Es handelt sich bei der „Ranch“ um ein Gelände, welches inmitten eines Kiefernwaldes in Sofiko gelegen und damit etwa 97 Kilometer von der Hauptstadt Athen entfernt ist. Die Angebote auf der „Ranch“ sind vielseitig, denn es handelt sich zugleich um Griechenlands ersten Veranstaltungsort für Events, Konferenzen sowie das in der Region sehr bekannte Summer Camp. Durch alle Veranstaltungen zieht sich unterdessen die Western-Thematik, welche für besonders attraktive Gebäudeprofile sorgt. Neben der Gestaltung setzt die „Ranch“ auf die Moderne und stattet sämtliche Gebäude mit dem nötigen Komfort aus, welcher von Besuchern erwartet wird. Das Angebot ist auf die Einzelpersonen und Gruppen und deren Interessen ausgerichtet: Action, Sport und Unterhaltung sind garantiert.Gäste der „Ranch“ haben zwei verschiedene Optionen: Einerseits ist es möglich, an vorgeplanten Aktivitäten teilzunehmen. Andererseits kann man seinen eigenen Weg verfolgen und diesen in ein echtes Abenteuer für den eigenen Sportverein oder die Arbeitskollegen transformieren. Der Fokus der Veranstalter liegt mit Hilfe der durch ausgewählten Aktivitäten vor allem auf der physischen und persönlichen Entwicklung der Gäste. Das Wild-West-Thema zieht Besucher an, was nicht weiter verwundert, wenn man sich die weitverbreitete Faszination dieses Themas vor Augen hält. Stiefel ähnlich der Cowboy-Boots sind auf Modewochen und in Modezeitschriften nach wie vor zu sehen. Auch Film-Remakes wie etwa Die glorreichen Sieben reflektieren die Nachfrage nach dieser Thematik. Casinos greifen die Wild-West-Atmosphäre in Spielen wie etwa Sticky Bandit Slots ebenfalls auf. Und auch Videospiele wie Red Dead Redemption befassen sich mit dem Wilden Westen. Das Thema scheint in den verschiedensten Bereichen des Alltags beliebt zu sein. Die Popularität der „Ranch“ geht also Hand in Hand mit dem generellen Gefallen an dem Wild-West-Motiv.Foto (© NMS): Wild-West-Atmosphäre in der Ranch schnuppernWas können Besucher unternehmen?Bei so vielen positiven Fakten stellt sich nun für Griechen und Urlauber die Frage, was man exakt auf der „Ranch“ tut. Einerseits befinden sich diverse Sportplätze auf der Anlage, welche sich gut zum Auspowern und Teambuilding eignen. Vielleicht ein kleines Turnier gegen den Chef auf einem großen Fußballfeld? Gleich drei Felder stehen für 11 gegen 11 zur Verfügung, zwei davon mit modernem Kunstrasen. Am besten schon mal die Fußballschuhe aus dem Schrank kramen und einpacken. Daneben gibt es auf „The Ranch“ 5 Basketball-Courts (innen und unter freiem Himmel), 2 Volleyball-Felder, 2 Tennisplätze sowie 4 Tischtennisplatten. Wenn es eher etwas flüssiger zugehen soll, kann man sich zudem im Swimmingpool entspannen, welcher mit drei verschiedenen Längen lockt.Andere sportliche Aktivitäten unterstreichen, dass es sich im modernen Wilden Westen um ein Paradies für aktive Menschen handelt, egal ob für aus Griechenland stammende oder im Urlaub in Sofiko haltmachende Besucher. Ställe für bis zu 30 Pferde, eine Kletterwand sowie Bogenschießen bringen die Welt der großen Western nochmals näher an die Besucher und fügen sich wunderbar in die Kulisse ein. Die außersportlichen Aktivitäten beinhalten ein Amphitheater mit 1.500 Sitzplätzen sowie ein Dorf, welches die Techniken sowie das Leben in Griechenland vor langer Zeit präsentiert. (ics) Let's block ads! (Why?)

Agios Spyridon

Der heilige Spyridon ist der Schutzpatron Korfus. Sein Gedenktag ist der 12. Dezember.  Er ist der einzige von der orthodoxen Kirche verehrte Spyridon und stammte der Legende nach aus Trimythontos auf Zypern.Spyridon soll 270 geboren sein. Als Kind armer Eltern wurde er schließlich Hirte, war verheiratet und hatte eine Tochter namens Irene. Nach dem Tod seiner Frau wandte er sich der Kirche zu und wurde schließlich Bischof. In der Zeit der Christenverfolgung unter Kaiser Maximus wurde Spyridon festgenommen und verbannt. Dem Heiligen werden viele Wundertaten zugeschrieben. Er starb im Jahre 350 und seine Gebeine wurden nach der Eroberung Zyperns durch die Sarazenen nach Konstantinopel gebracht und nach dem Fall der Stadt 1453 schließlich nach Korfu, wo sie seinen Nachkommen, der Familie Bulgari übergeben wurden. Heute liegen seine Gebeine und vererbte Reliquien in der 1589 zu seinen Ehren erbauten Kirche, der Hagia Spyridon, die heute noch Anlaufpunkt für zahlreiche Pilger ist. Viermal im Jahr wird der Schrein des Schutzheiligen der Insel durch die Straßen Korfus getragen: am Palmsonntag, am Karsamstag, am 11. August, als Dank für die Abwendung der Gefahr durch die Türken, und am 1. November, als Dank dafür, dass er die Bevölkerung Korfus im Jahre 1673 einmal mehr vor der Pest bewahrt hatte. (GZeb) Let's block ads! (Why?)

Internet für alle – auch in Griechenland

Mehr als 300 griechische Städte und Gemeinden bewerben sich um eine finanzielle Unterstützung durch die EU, um kostenloses WLAN für alle zu installieren. Die Kommunen wählen selbst aus, auf welchen Plätzen, in welchen Parks oder an welchen anderen öffentlichen Orten (Bibliotheken, Museen usw.) sie den Internetzugang installieren wollen.Die Initiative der EU-Kommission, die in diesem Jahr begonnen wurde,  wird bis 2020 mit einem Budget von 120 Millionen Euro bezuschusst. Das Programm firmiert unter dem Namen WiFi4EU. Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sagte dazu: „Wenn der Netzausbau allen zugutekommen soll, heißt das auch, dass es keine Rolle spielen darf, wo man lebt oder wie viel man verdient. Wir schlagen deshalb heute vor, bis 2020 die wichtigsten öffentlichen Orte jedes europäischen Dorfes und jeder europäischen Stadt mit kostenlosem WLAN-Internetzugang auszustatten.“ Unter den griechischen Gemeinden, die sich am EU-Programm beteiligen wollen, befinden sich nicht nur die großen Städte wie Athen und Thessaloniki, sondern auch Inseln, wie Andros oder Hydra, oder Gemeinden der Provinz wie Orestiada oder Tripoli. (GZrs)  Let's block ads! (Why?)

Griechen blicken optimistischer in die Zukunft

Die Mehrheit der Griechen (57,1 %) blickt auf das neue Jahr 2019 „mit Hoffnung“; 34,5 % hingegen empfinden „Unruhe und Sorge“. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Umfrage der Statistikagentur „About people“, die in dieser Woche in der Tageszeitung „Kathimerini“ veröffentlicht wurde. In diesen Zahlen manifestiert sich deutlich eine steigende Tendenz zu mehr Optimismus. 2017 sahen dem damals kommenden Jahr nur 53,1 % mit Hoffnung entgegen, 2016 waren es sogar zehn Prozentpunkte weniger (47,1 %). Die Ursache dafür, dass die Griechen wieder mehr Zuversicht verspüren, rührt wohl u. a. daher, dass die griechische Wirtschaft einen leichten Aufschwung registrieren kann.Generell hat sich das Gefühl der Sicherheit unter Griechinnen und Griechen verstärkt. Nur 9,4 % fürchten, dass es zu einem globalen Konflikt kommen kann (gegenüber 21,9 % im Jahr 2017) und nur 10,7 %, dass das Land Opfer terroristischer Gewalt werden könnte (2017: 16,4 %).Auch die Europäische Union (EU) scheint einen stabilen Faktor im „Weltbild“ der Griechen darzustellen: Die EU befürworten nur marginal weniger als ein Jahr zuvor: 68,1% gegenüber 68,5 % (2017). Nur mehr 13,4 % können sich gleichzeitig vorstellen, dass die EU auseinanderfallen wird. Zuvor betrug dieser Wert noch 15,5 % (2017) bzw. 28,9 % (2016). Und nur mehr 5,9 % der Befragten hegen die Befürchtung, dass Griechenland den Euro aufgeben und zur Drachme zurückkehren muss.In der Studie von „About people“ wurde auch nach dem Namensstreit mit der Ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien (FYROM) gefragt: Die Zuversicht auf eine Lösung ging bei diesem Thema leicht zurück. 34,6 % glauben, dass 2019 eine Lösung gefunden werden kann, 2017 waren es 35,1 %, die dies für 2018 erwarteten.Die Umfrage in der „Kathimerini“ wurde Anfang Dezember unter 811 Männern und Frauen im Alter von über 18 Jahren aus verschiedenen Teilen Griechenlands durchgeführt. (GZjs)  Let's block ads! (Why?)

Mord an Studentin erschüttert Rhodos

Der brutale Mord an einer 21-jährigen Studentin auf der Insel Rhodos wühlt die griechische Öffentlichkeit auf. Für den Tod der aus Nordostgriechenland stammenden jungen Frau werden ein 19-jähriger und ein 21-jähriger Mann verantwortlich gemacht.Laut Ankündigung der Küstenwache vom Freitag war die Leiche der jungen Frau am 28. November nahe dem Ferienort Lindos (siehe Foto) im Meer aufgefunden worden. Die beiden Verdächtigen wurden wenig später verhaftet. Einer von ihnen wurde am Montag im Gefängnis von Mitgefangenen zusammengeschlagen.Die Ermittlungen ergaben laut Küstenwache, dass die beiden mutmaßlichen Täter die junge Frau kurz vor Mitternacht am 27. November von ihrer Wohnung abgeholt und in ein Wochenendhaus des 21-Jährigen bei Lindos gebracht hatten. Dort hätten sie das Opfer im Streit zunächst mit Fäusten traktiert. Anschließend hätte der 21-Jährige sie mit einem Bügeleisen auf den Kopf geschlagen. Daraufhin hätten sie die junge Frau an eine Steilküste gefahren und noch lebend ins Meer geworfen, wo sie ertrunken sei.Laut Presseberichten war der 19-Jährige, der albanischer Abstammung ist, geständig. Er sagte, der Freund der Studentin gewesen zu sein, und beschuldigte den 21-jährigen, aus Rhodos stammenden Mann des versuchten Totschlags und der Idee, das Opfer ins Meer zu werfen. Die junge Frau hätte sich geweigert, mit dem 21-Jährigen zu schlafen, daher habe er sie mit dem Bügeleisen geschlagen. Der 21-Jährige stritt die Tat zunächst ab. Später drehte er die Aussage seines mutmaßlichen Mittäters um: Der 19-Jährige hätte die Tat aus Wut verübt, weil das Opfer gesagt habe, der 21-Jährige sei der bessere Liebhaber. Beide behaupteten, mitgemacht zu haben, weil sie vor dem jeweils anderen Angst gehabt hätten. (GZak) Let's block ads! (Why?)

Griechischer Reisepass öffnet Türen zu 164 Ländern

Mit einem griechischen Reisepass darf man in 164 Länder einreisen – und das ohne Visum. Gemeinsam mit anderen Ländern, wie Österreich, Irland und Kanada, teilt sich Griechenland damit den vierten Platz im „Global Passport Power Rank 2018“, der in diesen Tagen von der Finanzberatungsfirma „Arton Capital“ veröffentlicht wurde.In der Mehrzahl der ausländischen Staaten können sich griechische Staatsbürger bis zu 90, 180 oder sogar 240 Tage lang aufhalten, ohne um ein Visum ansuchen zu müssen. Ausnahmen bestätigen die Regel: Angola etwa oder Butan. Auf Platz eins der „mächtigsten Reisepässe der Welt“ steht jener der Vereinigten Arabischen Emirate (UAE): Damit gelangt man in 167 Länder oder anders gesagt 87 Prozent der Länder auf der ganzen Welt.Sehr gut und noch besser als Hellas steht Deutschland da, mit dessen Pass man in 166 Ländern  einreisen darf. Schlecht schaut es in diesem Ranking für Angehörige der Staaten Pakistan, Irak und Afghanistan aus. Ihr Passport verschafft ihnen gerade mal zu 35 Ländern visafreien Zutritt.Infos über die Visumspflicht generell und in welchen Ländern man mit einem griechischen Pass ein Visum beantragen muss, erhält man auf der Homepage des „Global Passport Power Rank 2018“ www.passportindex.org Let's block ads! (Why?)

Die Echte Kastanie: Duftende winterliche Delikatesse

Endlos ziehen sich im Pilion-Gebirge die Kastanienwälder dahin, bergauf, bergab. Im Juni beginnt der Kastanienbaum zu blühen und sein unverkennbarer Duft liegt in den Wäldern. Im Laufe des Sommers wachsen dann die „Igelchen“ heran, die meist zu zweit oder zu dritt beieinander hängen. Im Herbst fallen die Früchte dann zu Boden. Die stacheligen Fruchtschalen platzen auf und die reifen essbaren Kastanien, die Maronen, werden sichtbar oder springen heraus. Braun glänzend sind sie dann zwischen den abgefallenen Blättern zu finden.Die Echte Kastanie oder Edel-Kastanie kam etwa im 5. Jh. v. Chr. aus Kleinasien nach Griechenland und erlangte hier als äußerst nützliche Kulturpflanze große Bedeutung, so dass die Kastanie selbst als „Eichel des Zeus“ in die Geschichte einging und viele Orte seit dem Altertum den Namen Kastanéa tragen. Ausgedehnte Wälder wurden damals wie heute angelegt, wie sie im Pilion-Gebirge, in Makedonien, auf dem Heiligen Berg Athos und auf Euböa zu sehen sind. Ihr langlebiges, fäulnis-resistentes Holz ist damals wie heute ideal zum Bau von Dachstühlen. Zum Schiffsbau und für Umzäunungen wird es allerdings kaum mehr gebraucht, auch für Telefon- und Strommasten werden inzwischen schnellwüchsigere und daher billigere Holzarten eingesetzt. Für den Klavierbau ist Kastanienholz hingegen immer noch begehrt.Die Echte Kastanie als HeilpflanzeIn erster Linie bieten die Kastanienbäume Nahrung. Aber auch in den Maronen stecken heilende Kräfte. Abgesehen davon, dass sie stärkend sind, helfen sie bei Durchfall, da sie stopfend wirken. In den frischen Blättern stecken Vitamin C und Flavonoide, die zur Haut und Haarpflege genutzt werden können. Die Blätter, im Spätsommer geerntet, finden in der Volks- und Erfahrungsheilkunde ebenfalls Anwendung bei Durchfall. Ihr hoher Anteil an Gerbstoffen wirkt zusammenziehend und austrocknend. Bekannt sind auch Teeabkochungen zum Trinken bei Bronchitis und Keuchhusten und als Gurgelmittel bei Halsentzündungen. Zu finden ist die Echte Kastanie sowohl in der Bachblütentherapie wie auch in der Homöopathie. In homöopathischen Zubereitungen werden die Blätter verwendet, bei den Bachblüten, wie der Name schon sagt, die Blüten, unter dem Namen „Sweet Chestnut“ bekannt. Verwendung in der KücheBevor die Kartoffel aus Amerika nach Europa eingeführt wurde, waren die Kastani¬en ein wichtiges Nahrungsmittel. Da man auch Mehl zum Brotbacken aus den stärkereichen Maronen gewinnen kann, trägt der Baum im deutschsprachigen Raum auch den Namen „Brotbaum“. Vielerlei Möglichkeiten gibt es zur Weiterverarbeitung der essbaren Früchte. Wichtig ist es natürlich, die Kastanien auch für den Winter haltbar zu machen. Sie können in Sirup oder Alkohol eingelegt, kandiert oder eingefroren werden. Man kann aus ihnen Marmeladen, Süßspeisen, Pfannkuchen und Suppen machen, den Truthahn oder die Gans zu Weihnachten füllen oder ein ganz einfaches, aber wohlschmeckendes Püree kochen. Die schnellste und bekannteste Art, die Maronen genießbar zu machen, ist, sie in den Backofen oder ans Feuer zu legen. Vorsicht, auch hier anritzen, da sie sonst explodieren. Was früher in Notzeiten das Brot armer Leute war, ist heute eine köstliche Delikatesse, deren Duft im Winter durch die Straßen der griechischen Städte zieht.Aus dem Buch: „Garten der Götter - Pflanzen am Mittelmeer: Heilkraft, Mythos, Geschichten & Rezepte“, das bereits in 2. überarbeiteter Auflage im Verlag der Griechenland Zeitung erschienen ist. Let's block ads! (Why?)

Playmobilfiguren in griechischer Tracht

„Playmogreek“ – so nennt der junge Künstler Petros Kaminiotis die Figuren des bekannten Spielzeugherstellers, die er in eigens hergestellte Tracht einkleidet. Der 21-Jährige ist durch seine Liebe zu traditionellen Tänzen auf die Idee gekommen.Die Kostüme, die er bei den Tanzveranstaltungen tragen durfte, inspirierten den Wirtschaftsstudenten dazu, selbst kreativ zu werden und die Outfits in Miniaturform nachzubasteln. Petros verwendet Materialien, die er zuhause findet: Papier, Servietten, Bänder, Steinchen … Und: Er fertigt alles mit der Hand. Für die detailgetreue Nachbildung eines „Playmogreek“ braucht er etwa fünf Tage. Nicht nur in Griechenland waren seine neu eingekleideten Figuren ein Hingucker. Mittlerweile haben sie an vielen Ausstellungen im Ausland teilgenommen, und sind bei Kindern weltweit beliebt. Die winzigen „Griechen“ sind im Nationalhistorischen Museum Athens ausgestellt. Am Sonntag, dem 16. Dezember, kann man sie außerdem bei der Kinder-Weihnachtsfeier des Museums für Kykladische Kunst in Athen bestaunen. Zwischen 11 und 14.30 Uhr haben die Kids sogar die Möglichkeit, den Künstler selbst kennenzulernen und mit ihm gemeinsam einen eigenen „Playmogreek“ zu basteln. (GZjs) Let's block ads! (Why?)

WWF moniert prekären Umweltzustand Griechenlands

Mit Griechenlands Umweltschutz ist es nicht zum Besten bestellt. Das bestätigte der sogenannte Nomo-Report 2018 des WWF, der sich mit der ökologischen Lage des Landes befasst und Anfang der Woche bekannt gegeben wurde.Für die prekäre Situation des Umweltschutzes in Griechenland führte Dimitris Karavellas, Generaldirektor von WWF Greece, in einer Pressekonferenz mehrere Beispiele an: Er nannte u. a. undurchsichtige Genehmigungsverfahren für die Gewinnung von fossilen Brennstoffen vor griechischen Küsten, die schweren Waldbrände in Mati (Ostattika) sowie die Nichteinhaltung von Urteilen des Europäischen Gerichtshofs. „Der Nomo-Report deckt erhebliche Lücken und Mängel auf, die von den zuständigen Stellen zu beheben sind ", forderte George Hassiotis, der Koordinator des WWF Hellas.Das Feuer in Mati habe etwa erneut das Problem von Schwarzbauten und gleichzeitig auch die Mängel des griechischen Feuerlöschsystems deutlich gemacht, das immer noch auf Reaktion und nicht auf Prävention beruhe.  Aber auch Nachhaltigkeit sei keine Stärke Griechenlands, kritisiert der WWF und hob u. a. drei Bereiche hervor: Die Stromerzeugung sei noch immer zu stark von Kohle abhängig. Darüber hinaus würde sich über 160.000 Tonnen fester Siedlungsabfall auf Deponien stapeln – ohne Aussicht auf Recyclingmöglichkeiten –, und viele gefährliche Abfälle würden noch immer illegal entsorgt.Die Regierung versuche zwar, etwas zu verbessern, gehe aber völlig widersprüchlich vor. Auf der einen Seite erkläre man etwa den Golf von Kyparissia im Westpeloponnes zum Naturschutzgebiet, und auf der anderen Seite verhandle man im selben Moment über die Lizenzen für den Abbau von fossilen Brennstoffen in derselben Region. Nicht zuletzt sei die Behörde der Umweltkontrolleure nach wie vor unterbesetzt und völlig von der politischen Führung des Umweltministeriums abhängig.Griechenland bleibt wegen des mangelnden Umweltschutzes auch im Visier der EU: Es gibt bereits elf Urteile des EU-Gerichtshofs gegen Hellas, zum Teil verbunden mit hohen  Geldstrafen. Den jüngsten Zahlen zufolge hat Griechenland für die Nichteinhaltung von EU-Richtlinien bereits mehr als 100 Mio. Euro gezahlt.Der WWF vergaß in seinem neuesten Umweltbericht aber nicht, auch positive Entwicklungen zu erwähnen. Dazu zählte er beispielsweise den Ausbau des Natura 2000-Netzwerks, die Einrichtung des National Fair Transition Fund sowie eines Energiegemeinschaftsgesetzes. Trotzdem zeigt sich die Organisation nicht sehr zuversichtlich: „Leider müssen wir für ein weiteres Jahr eine deutliche Verringerung des Umweltschutzes miterleben. Als krassester Fall sind hier die Pläne der Regierung zur Gewinnung von fossilen Brennstoffen zu nennen“, bedauert Dimitris Karavellas. Die Regierung forderte er in diesem Zusammenhang zur sofortigen Annullierung der diesbezüglichen Vorhaben auf.Umfragen des WWF zeigen, dass sich die Bevölkerung Griechenlands der mangelnde Umweltschutz durchaus bewusst ist. Nur sieben Prozent halten die prognostizierten Auswirkungen der Umweltgefahren für übertrieben, 8 von 10 möchten strengere Umweltgesetze durchsetzen, und Tausende haben bereits eine Petition gegen Bohrungen nach Erdöl und Erdgas entlang der griechischen Meere unterzeichnet. Immerhin wären davon etwa 100 geschützte Gebiete im Land betroffen.(GZjs)  Let's block ads! (Why?)

Drei verkaufsoffene Sonntage zur Festsaison

Weihnachts- und Neujahrsfest nahen mit großen Schritten. Aus diesem Anlass gelten für die Geschäfte in der griechischen Hauptstadt Athen sowie in ganz Attika zwischen dem 13. Dezember und dem 3. Januar spezielle Weihnachtsöffnungszeiten.An allen drei Sonntagen (16., 23. und 30. Dezember) dürfen die Geschäfte daher nach eigenem Gutdünken öffnen. Vorgeschlagen werden vom Einzelhandelsverband Attika für diese Tage Öffnungszeiten zwischen 11 und 18 Uhr. An den Samstagen (15., 22., und 29. Dezember) werden die Läden in Attika zwischen 9 und 18 Uhr öffnen. Das gleiche gilt für Heiligabend und Silvester. An den übrigen Tagen gelten Öffnungszeiten zwischen 9 und 21 Uhr. Am 25. und 26. Dezember sowie am 1. und 2. Januar werden die Geschäfte geschlossen bleiben. (GZeh) Let's block ads! (Why?)