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Beben erschreckt Südkreta

Die Großinsel Kreta wurde am heutigen Freitagvormittag (6.12., 10.45 Uhr) von einem Beben der Stärke 4,5 erschüttert. Verletzt wurde niemand; auch Schäden wurden bisher keine gemeldet. Das Epizentrum lag nach Angaben der Athener Sternwarte im Meer, etwa 28 Kilometer südwestlich der Stadt Sfakia.Angaben griechischer Medien zufolge konnte man das Beben vor allem im Süden Kretas wahrnehmen, aber auch in der an der Nordküste gelegenen Stadt Chania. Erst Ende November (27.11.) hatte sich nordwestlich von Kreta ein Seebeben der Stärke 61,1 ereignet.(Griechenland Zeitung / rs) Let's block ads! (Why?)

Ein Todesopfer bei Brand in Flüchtlingslager auf Lesbos

Am Donnerstag ist in einem Flüchtlingslager auf Lesbos eine 27-jährige Frau durch einen Brand ums Leben gekommen. Die drei Kinder der jungen Familie aus Afghanistan konnten von ihrem Vater gerettet werden.Bei einem Versuch, auch seine Frau aus den Flammen zu bergen, wurde der 28-jährige Mann bewusstlos. Er konnte jedoch noch rechtzeitig von den Einsatzkräften der örtlichen Feuerwehr in Sicherheit gebracht werden. Er hatte eine Rauchvergiftung erlitten, sein Zustand sei stabil, erklärten die Ärzte. Das Feuer ist einem Bericht der staatlichen Presseagentur ANA-MPA zufolge mit großer Wahrscheinlichkeit durch einen Gaskocher ausgelöst worden. Die Verwendung gasbetriebener Geräte sei in dem Camp aus Sicherheitsgründen verboten, hieß es.Der Container, in dem die Familie lebte, ist Teil des Lagers „Kara Tepe“, das von der Gemeinde Mytilini gemeinsam mit dem Flüchtlingshilfswerk der UNO (UNHCR) betrieben wird. Untergebracht sind dort 1.324 Menschen.Verantwortliche des UNHCR drückten ihr Bedauern aus und besuchten gemeinsam mit dem Bürgermeister von Mytilini und der Lagerleitung den Ort der Tragödie. (Griechenland Zeitung / jor) Let's block ads! (Why?)

PISA-Studie 2020: Großer Aufholbedarf für griechische Eleven

Die Ergebnisse griechischer Schülerinnen und Schüler in der aktuellen PISA-Studie, die in dieser Woche präsentiert wurde, liegen deutlich unter dem Durchschnitt der OECD-Länder. Dabei fällt besonders auf, dass sich die Ergebnisse seit 2009 in allen drei untersuchten Wissensfeldern sukzessive verschlechtert haben. Überprüft wurden die Kompetenzen in den Bereichen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaft. Der „Score“ für die griechischen Eleven: Lesen 457 Punkte (OECD-Schnitt: 487), Mathematik 451 (OECD: 489) und Naturwissenschaften 452 (OECD: 489).Nur 6 % der griechischen Schüler erreichten in wenigstens einem der abgefragten Fächer hohe Punktzahlen (OECD-Schnitt: 16 %). Bei den Naturwissenschaften erzielte nur 1 % der Jugendlichen Höchstleistungen. In diesem Bereich haben sich die Ergebnisse für Griechenland seit 2006 stetig verschlechtert. Dieser Trend betrifft jedoch die Gesamtheit der untersuchten Nationen, wenn auch in etwas abgeschwächter Form.So wie in anderen Ländern bildet in Hellas auch die soziale Herkunft einen bedeutenden Faktor für die schulischen Leistungen: Jugendliche aus günstigen sozio-ökonomischen Verhältnissen erzielten beim Lesen im Schnitt 84 Punkte mehr als Gleichaltrige aus sozial schwachen Familien. Immerhin hat sich die Kluft in Hellas seit 2009 verkleinert; neun Jahre zuvor lag die Differenz noch bei 91 Punkten.Schwerer tun sich auch Schüler mit Migrationshintergrund, die in Griechenland etwa 12 % der befragten 15-Jährigen stellen; 2009 waren es noch 9 %. Sie erzielten beispielsweise im Bereich Lesen 22 Punkte weniger als Jugendliche griechischer Herkunft. Im Vergleich der Geschlechter zeigten sich die Mädchen den Jungen besonders beim Lesen deutlich überlegen (42 Punkte mehr), bei den Naturwissenschaften lag die Differenz bei 11 Punkten. Im Bereich Mathematik schnitten hingegen die Jungen geringfügig besser ab.Noch vor Veröffentlichung der neuen Ergebnisse warf der nationale Leiter des PISA-Programms in Griechenland Jannis Tsirbas der amtierenden Bildungsministerin Niki Kerameos Desinteresse vor und trat zurück. In einem offenen Brief kritisiert Tsirbas, dass Hellas bei der Konferenz der PISA-Koordinatoren im vergangenen September nicht vertreten gewesen sei. Eine Bitte um Unterstützung für die Teilnahme an der Konferenz sei vom Ministerium unbeantwortet geblieben. Für Tsirbas wurde unterdessen mit Chryssa Sofianopoulou bereits eine Nachfolgerin eingesetzt. Sie hält die Erkenntnisse aus der Studie durchaus für bedeutsam: „Eine Verbesserung im Ranking der PISA-Studie ist kein Selbstzweck. PISA kann uns aber dabei helfen, ein gerechtes Bildungssystem mit gleichen Chancen für alle zu schaffen.“Im Rahmen der PISA-Studie haben in Hellas 6.403 Jugendliche im Alter von 15 Jahren an zweistündigen Tests teilgenommen. Weltweit waren es 600.000 Schülerinnen und Schüler in 79 Staaten. Die Bildungs-Rangliste wird von China angeführt, das bestplatzierte OECD-Land ist Estland. (Griechenland Zeitung / jor) Let's block ads! (Why?)

Austrian Airlines: Bis zu 70 Flüge wöchentlich nach Hellas

Die Österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines, ein Teil der Lufthansa Group, kündigte für kommenden Sommer einen neuen und umfangreicheren Flugplan, auch für Griechenland, an.Das Angebot in Hellas wird um Samos und Kavala auf 19 Destinationen erweitert. Somit wird eines der beliebtesten Reiseziele der Österreicherinnen und Österreicher mit bis zu 70 Flügen wöchentlich angeflogen werden. Im Vorjahr waren es zwölf weniger. Beliebte Reiseziele wie Rhodos, Heraklion (Kreta), Kos oder Korfu werden in der nächsten Saison bis zu dreimal häufiger als 2019 angeflogen. Für die Touristenmagneten Zakynthos, Mykonos, Karpathos und Skiathos soll es darüber hinaus künftig mehr Direktverbindungen geben. Der neue Flugplan soll ab dem 29. März kommenden Jahres gültig sein. Bei der Präsentation des Flugprogramms für 2020 wurde deutlich, dass Austrian Airlines sein Netz von beliebten Reisezielen insgesamt verstärkt ausbaut und das insbesondere durch Direktflüge. Möglich gemacht wird der „aufgepeppte“ Flugplan durch die Konzentration der Kapazitäten in Wien.(Griechenland Zeitung / eb/dz) Let's block ads! (Why?)

Weihnachtsbasare in Athen und Thessaloniki: Dank der vielen Helfer ein voller Erfolg!

Sowohl in Athen als auch in Thessaloniki veranstaltete die ortsansässige Deutsche Schule am ersten Adventswochenende einen Weihnachtsbasar. Die Veranstaltung hat in beiden Städten lange Tradition und bringt Angehörige der deutschsprachigen Gemeinden und alteingesessene Griechen näher zusammen.Auf dem Hof der Deutschen Schule Athen herrscht buntes Treiben. Menschen stehen beim Glühwein zusammen, und die Sprachen, mit denen man kommuniziert, wechseln fließend zwischen Deutsch und Griechisch. Dazwischen spielende Kinder, die fast alle zweisprachig aufwachsen. An einem Stand ist die Warteschlange besonders lang, sie zieht sich in einem L fast bis zum Hauptgebäude: Hier gibt es nicht nur Bratwurst und Kartoffelsalat, sondern auch Sauerkraut, das – angemacht in einer großen Pfanne mit Speck und Wacholderbeeren – die weite Entfernung nach Deutschland oder Österreich oder in die Schweiz... vergessen lässt. Ein Blick ins Schulgebäude verstärkt das weihnachtliche Gefühl: Gleich am Eingang singt eine kleine Gruppe deutschsprachige Weihnachtslieder. Dahinter der Stand mit liebevoll dekorierten Adventskränzen – und je tiefer man ins Innere hinein kommt: Überall warten festliche Überraschungen. In der Grundschule gibt es für die jüngsten Gäste sogar ein Kasperletheater, das auch vom Weihnachtsmann besucht wird.Beim Binden der zahllosen Adventskränze waren einige fleißige Hände am Werk. Ein Highlight des Basars, denn in Griechenland gehören diese Kränze nicht zur Weihnachtstradition.Heiß begehrt: die frisch gebackenen und dampfenden Waffeln.Ein Traditionsbasar in der 88. AusgabeDie Vorsitzende des Basar-Komitees Ute Dürrbaum erklärte gegenüber der Griechenland Zeitung, dass der diesjährige Ökumenische Weihnachtsbasar, der heuer bereits zum 88. Mal in Athen stattfand, wieder ein großer Erfolg war. Geschuldet sei dies einerseits der guten Organisation, der ganzjährigen Vorbereitung und vor allem auch den rund 300 Mitarbeitern, die von Freitag bis Sonntag fleißig mitgeholfen haben. Wie immer waren auch Helfer aus Österreich und der Schweiz mit ihren Ständen vertreten und boten Produkte aus ihrer Heimat an, was zur besonderen Note dieses Basars beiträgt.Die Besucher waren nicht nur aus ganz Athen und Attika gekommen, sondern selbst aus Loutraki war wieder eine Gruppe angereist, um vorweihnachtliche Stimmung zu tanken. Wahl-Griechen aus dem deutschsprachigen Raum und Alteingesessene fanden zusammen und erfreuten sich gleichermaßen an dem vielfältigen kulturellen und kulinarischen Angebot. Im Mittelpunkt stand dabei die weihnachtliche Botschaft der Barmherzigkeit: Alle Erlöse des Basars kommen wohltätigen Zwecken zugute. Zurücklehnen kann man sich auch nach der erfolgreichen Veranstaltung an der Deutschen Schule Athen nicht, denn „vor dem Basar ist nach dem Basar“, darin ist sich das Organisationskomitee einig.“Nach dem Basar ist vor dem Basar“, sagt Ute Dürrbaum (l.), Leiterin des Basarkomitees.Auch die GZ war mit einem Stand vertreten und stieß wie immer auf reges Interesse. Wir schätzen den Basar vor allem auch als Ort des Austausches mit unseren Lesern.Auftakt in den Advent auch in Thessaloniki„Eine Brise vorweihnachtlicher Stimmung“, so Alexander Viering, Stellvertretender Schulleiter der Deutschen Schule Thessaloniki (DST), verbreitete sich am Sonntag, dem 1. Advent auch in der nordgriechischen Metropole. Schon zum 43. Mal öffnete die DST ihre Pforten für den traditionellen Weihnachtsbasar der Evangelischen Kirche deutscher Sprache für Nord und Mittelgriechenland in Thessaloniki. Kreatives Kunsthandwerk, allerlei ausgefallene Weihnachts-Deko, Kunstkalender von DST-Schülern, handgemachte Adventskränze, ein bunter Kinderflohmarkt, eine genreübergreifende Auswahl gebrauchter griechischer und deutscher Bücher – den zahlreichen Besuchern in Thermi fehlte es wohl kaum an etwas. Bei Kaffee und Kuchen konnten sie die musikalische Unterhaltung aus jazzigen Christmas-Standards und griechischem Bouzouki genießen und auf einen Gewinn (u. a. Bücher aus dem Verlag der Griechenland Zeitung) bei der Tombola hoffen. Als Vorbote streifte ein Weihnachtsmann gemütlich durch die Gänge, gelegentlich mit läutender Glocke. Noch vor seinem Kommen trällerten die Mitglieder des Grundschulchores, die als kleine Weihnachtsmänner verkleidet waren, „Stern über Betlehem“. Die Vorstellung des verkleideten Grundschulchors der DST war gut besucht. Foto: (© GZ / Elisabeth Heinze)Draußen an frischer Luft, auf dem sonnenüberstrahlten Schulhof, ging es bei Glühwein und Leberkäse oder auch Waffeln nicht weniger rege und weihnachtlich zu. Man tat sich gegenseitig etwas Gutes: Denn der überwiegende Teil der Einnahmen aus dem Basar fließt in die soziale Arbeit der Gemeinde. Viele fleißige Hände jeden Alters helfen jedes Jahr dabei. Insofern bewahrheitete sich die Losung des Schulleiters Viering, dass diese Schule ein Ort der Begegnung sei. Auch die deutsche Generalkonsulin Sibylla Bendig lobte in ihrem Grußwort diese besondere Atmosphäre. Pfarrerin Brigitte Bittermann wies auf die besondere Bedeutung des Lichtes in der Adventszeit beispielsweise in Form von Lichterketten hin: „Ich wünsche Ihnen allen in dieser besonderer Zeit, dass dieses Licht nicht nur außen leuchtet, sondern Sie auch von innen erfüllt.“Text: Jan Hübel, Elisabeth Heinze, Jonas RoggeFotos: Jan Hübel (wo nicht anders angegeben) Let's block ads! (Why?)

Griechenlands Regierung stellt neuen Plan der Umweltpolitik vor

Premierminister Kyriakos Mitsotakis besucht die UN-Klimakonferenz in Madrid (2.-13. Dezember). Im Vorfeld stellte seine Regierung einen umfangreichen Plan ihrer Energie- und Umweltpolitik vor. Darin bekennt sich Athen zu den internationalen Klimazielen und stellt hohe Investitionssummen für eine schnelle Energiewende und ein nachhaltiges, „grünes“ Wirtschaftswachstum in Aussicht.Mit einem neuen nationalen Plan für Energie- und Umweltpolitik im Gepäck reiste der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis am Sonntag nach Spanien, wo vom 2. bis zum 13. Dezember die Klimakonferenz der Vereinten Nationen (UN) abgehalten wird. In Madrid wird er am Montag neben Treffen mit den Regierungschefs der EU-Partnerländer auch eine Rede zu Griechenlands Vorhaben in puncto Klimawandel halten. Grün und wettbewerbsfähig – das scheinen die Kernpunkte des Aktionsplans zu sein, der vom Ministerium für Energie und Umwelt vergangenen Donnerstag (28.11) in Athen vorgestellt wurde. Demnach sollen 43,8 Mrd. Euro für ein umweltfreundlicheres Griechenland bereitgestellt werden.Ambitioniertes UmweltprogrammBei einer Pressekonferenz beschrieb der Energie- und Umweltminister Kostis Chatzidakis das Programm als ambitioniert. Die Zielsetzungen für die Bekämpfung der Erderwärmung überträfen nicht nur die der Vorgängerregierung, sondern gingen an manchen Stellen sogar weiter als die EU-Maßgaben. Griechenland wolle beim Thema Klimawandel an vorderster Front agieren, so Chatzidakis. Eine Vorreiterrolle käme Hellas tatsächlich beim Thema Kohle zu, wenn der geplante Ausstieg bis 2028 umgesetzt wird. Während er die weiteren Ausführungen zur Energiepolitik dem Staatssekretär in seinem Ministerium, Gerassimos Thomas, überließ, zählte er persönlich eine Reihe von Maßnahmen auf, die diesen Prozess für die betroffenen Regionen verträglich gestalten sollen. Der Minister nannte etwa Investitionen in die Infrastruktur, Umschulungen von Mitarbeitern sowie die Landwirtschaft als neue ökonomische Stütze. Besonders in Westmakedonien, wo die Kohlekraft Arbeitsplätze und wirtschaftliche Stabilität garantiert, hatte der geplante Ausstieg Sorgen und Proteste bei den Angestellten des staatlichen Stromerzeugers DEI hervorgerufen.Echte Energiewende in Aussicht gestelltZu einer echten Energiewende gehört aber nicht nur die Abschaltung¬ emissions-belasteter Kraftwerke, sondern auch eine Reduktion der Erdöl- und Erdgasimporte, die bislang einen Großteil des griechischen Stromverbrauchs decken. Hinsichtlich der Versorgungssicherheit sollen vor allem erneuerbare Energien an die Stelle der fossilen Brennstoffe treten: Bis 2030 möchte die Regierung hier einen Anteil von 35 Prozent am gesamtgriechischen Stromverbrauch erreichen, erklärte Thomas; 2016 waren es noch 15 Prozent. Zusätzlich soll der nationale Bedarf reduziert werden, bis 2030 auf ein Äquivalent von 16,1-16,5 Tonnen Öl.„Energiezentrum auf dem Balkan“Weitere Schwerpunkte des Plans sind die Förderung der Elektro-Mobilität, das Müll-Management und die Sanierung öffentlicher Gebäude, die umweltfreundlicher gestaltet werden sollen. Thomas betonte, dass die schnelle Energiewende – der Kohleausstieg bis 2028 gilt als sehr ambitioniert – Griechenland zum „Energiezentrum auf dem Balkan“ machen und zudem Wachstum und neue Jobs schaffen könne. Beim Erreichen der Klimaziele ist die ND bemüht, Umweltschutz mit wirtschaftlichen Interessen zu verbinden. Bei einer Rede auf der Konferenz der Europäischen Volkspartei in Zagreb hatte Premierminister Kyriakos Mitsotakis unlängst erklärt, dass er angesichts des Klimawandels nicht nur ein Problem, sondern auch neue Möglichkeiten für nachhaltiges Wachstum sehe.Konkrete neue Möglichkeiten soll zum Beispiel ein Gesetz zur Liberalisierung des Energiemarktes schaffen, das, ebenfalls am vorigen Donnerstag (28.11.), vom Parlament verabschiedet wurde. Darin bekräftigt die Regierung ihren Privatisierungskurs. Die angepeilten Veränderungen betreffen sowohl eine Schwächung der Monopolstellung der DEI, aber auch die Privatisierung der Gasgesellschaft DEPA. Hinzu kommen Maßnahmen zur Öffnung des Marktes für erneuerbare Energien in Griechenland. Für Kritik an der Gesetzesnovelle und Protestaktionen der Gewerkschafter sorgte vor allem eine Klausel, wodurch es der DEI nun möglich ist, auch befristete Verträge mit Arbeitnehmern abzuschließen. (Griechenland Zeitung / Jonas Rogge) Let's block ads! (Why?)

Konservativer Ex-Premier Samaras kritisiert Handhabung der Flüchtlingsfrage

Der ehemalige Ministerpräsident Griechenlands, Antonis Samaras (2012-2015), hat am Sonntag im Rahmen des 13. Kongresses der konservativen Regierungspartei Nea Dimokratia (ND) die politischen Entscheidungen des amtierenden Premierministers Kyriakos Mitsotakis unterstützt. In seiner Rede konzentrierte sich Samaras vor allem auf die Flüchtlingsfrage.Er sprach von „illegalen Immigranten“, und er begründete das damit, dass diese „illegal“ nach Griechenland eingereist seien. Seiner Einschätzung nach handle es sich bei den meisten Asylsuchenden nicht um Flüchtlinge, die vor einem Krieg fliehen. Samaras kritisierte die Vorgängerregierung vom Bündnis der Radikalen Linken, weil sie für die jetzige schwierige Situation in Griechenland verantwortlich sei bzw. diese erst ausgelöst habe. Nun müsse man das Problem „so schnell wie möglich lösen“, so der Ex-Premier. Er räumte allerdings gleichzeitig ein, dass Flüchtlinge das Recht auf Gastfreundschaft, Respekt und Schutz hätten. Letztendlich kritisierte Samaras auch die EU und deren Bürokratie, wegen „eines großen Mangels an humanitärer Solidarität“.(Griechenland Zeitung / eh) Let's block ads! (Why?)

OECD fordert zügige Rentenreform in Griechenland

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) schlägt Alarm für viele ihrer Mitgliedsstaaten, darunter auch für Griechenland. In ihrem Mittwochsbericht „Renten auf einen Blick“ machen die Experten darauf aufmerksam, dass die Überalterung der Bevölkerung die finanzielle Tragfähigkeit des öffentlichen Rentensystems gefährden werde. Die OECD fordert deshalb dazu auf, zügig Rentenreform umzusetzen. Bis 2060 wird diesem Bericht zufolge die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter – d. h. zwischen 20 bis 64 Jahren – in Griechenland um 35 Prozent zurückgehen. Ähnlich ist die Lage auch in Japan, Korea und Polen. Dem gleichen Bericht zufolge sind im Jahr 2018 die griechischen Männer im Schnitt mit 61,7 Jahren in Rente gegangen; der OECD-Durchschnitt lag hier bei 65,4 Jahren. Was die Griechinnen betrifft, so wurden diese durchschnittlich mit 60 Jahren verrentet (OECD-Durchschnitt: 63,7 Jahre).(Griechenland Zeitung / eh) Let's block ads! (Why?)

Erste Resultate des neuen Anti-Rauchgesetzes in Griechenland

Es gibt erste Anzeichen, dass ein neues Antirauchergesetz in Griechenland tatsächlich Früchte tragen könnte. In dieser Woche veröffentlichte das Gesundheitsministerium eine Pressemitteilung, aus der hervorgeht, dass sich bis zu 84 % der Bürger sowie der Unternehmen des Gastronomiegewerbes an das neue Gesetz angepasst hätten. Zwischen dem 25. Oktober und dem 25. November wurden demnach 603 Kontrollen im Großraum Athen sowie in Städten wie Serres, Larissa, Volos, Patras, Rion, Tripolis, Nafplion, Argos und Rethymnon durchgeführt.Am 20. November etwa wurden elf Verstöße durch Bürger verzeichnet; gegen sie wurden Geldstrafen in Höhe von insgesamt 1.100 Euro verhängt. Außerdem verstießen 34 Unternehmen des Gastronomiegewerbes gegen das Gesetz; diese mussten insgesamt 38.500 Euro Strafgelder zahlen.Zusätzlich ist seit einer Woche die Hotline „1142“ in Betrieb. Hier können sich Bürger über das neue Antirauchergesetz informieren, Verstöße melden oder um Hilfe beim Abgewöhnen des Rauchens ansuchen. In den ersten sieben Tagen gingen hier bereits 2.575 Telefonate ein. Bei 32,16 % ging es um Fragen, die das neue Gesetz betrafen. Ein knappes weiteres Drittel (30,91 %) betraf Anzeigen gegen Verstöße und 10,10 % der Anrufer haben um Hilfe gebeten, damit sie mit dem Rauchen aufhören können. Die restlichen Telefonate wurden nicht beendet, heißt es in der Mitteilung.(Griechenland Zeitung / eh) Let's block ads! (Why?)

Griechenland bewertet Schäden nach Unwetter „Giryonis“

Das Unwetter Giryonis (Geryon), das in den letzten Tagen wütete, hat in Griechenland starke Schäden hinterlassen. Auf den Inseln Rhodos und Thassos musste der Notstand ausgerufen werden. Das Tief war von Sonntag bis Mittwochmorgen (24.-27.11.) von Italien aus über Westgriechenland, den Süden des Landes und die Inseln des Dodekanes gezogen. Das besondere Charakteristikum waren extrem starker Regen und Gewitter. Die Wetterstationen der Athener Sternwarte registrierten in diesem Zeitraum mehr als 11.000 Blitze; 8.000 auf dem Festland und 3.000 über dem Meer.Den stärksten Regen verzeichnete die Messstation bei Korinth; es folgten die Inseln Thassos und Limnos. In der Nacht von Sonntag auf Montag war im Westen Athens ein Winterfluss über die Ufer getreten. Die Nationalstraße zwischen Athen und Patras musste stundenlang für den Verkehr gesperrt werden, weil Schutt-, Schlamm- und Geröllmassen diese unbefahrbar gemacht hatten. Auf der Insel Rhodos brach eine Brücke zusammen. Eine gelähmte Frau ertrank in ihrer Wohnung, die überflutet worden war. Die Behörden riefen für die Insel den Notstand aus. Vor der Insel Kos ertrank am Montag eine Winterschwimmerin im Meer. Bereits am Sonntag waren zwei Segler in den Meeresfluten ums Leben gekommen.Unterdessen genehmigte am Mittwoch das Europaparlament die Auszahlung von 4,5 Millionen Euro als Solidaritätsunterstützung für Kreta. Vor allem der Westen der Insel war im vergangenen Februar von einem Unwetter heimgesucht worden, das erhebliche Sachschäden in der Infrastruktur sowie auf landwirtschaftlichen Nutzflächen verursacht hatte; zudem kostete es ein Menschenleben. (Griechenland Zeitung / eh) Let's block ads! (Why?)